Bericht Bundesrechnungshof

Energiepreise werden exorbitant steigen

Strompreise gehen weiter durch die Decke, Deutschland ist in 2019 43 % teurer als der EU Durchschnitt, 38 % mehr als Frankreich, 52 % mehr als Polen, 67 % mehr als Ungarn und der Wahnsinn geht weiter

In einem Bericht des Bundesrechnungshofs wird darüber berichtet:

Hier 4 Links zum Thema:

  1. https://www.bundesrechnungshof.de/de/presse-service/pressemitteilungen/sammlung/bund-steuert-energiewende-weiterhin-unzureichend
  2. https://www.bundesrechnungshof.de/de/presse-service/interviews-reden/bund-steuert-energiewende-weiterhin-unzureichend
  3. https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/produkte/sonderberichte/langfassungen-ab-2013/2021/umsetzung-der-energiewende-im-hinblick-auf-die-versorgungssicherheit-und-bezahlbarkeit-bei-elektrizitat-pdf
  4. https://www.insm.de/fileadmin/insm-dms/text/soziale-marktwirtschaft/eeg/INSM_Gutachten_Energiewende.pdf

zu 2. Der Präsident des Bundesrechnungshofs sagt:  Das jetzige Energiepreissystem mit seinen Entgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen trägt absehbar zu immer höheren Strompreisen bei. Alle bisherigen Bemühungen haben diese Entwicklung nicht gestoppt. Verschärft wird der Trend durch die sich abzeichnende, weitere Erhöhung der Nachfrage nach Strom, beispielsweise durch die Wasserstoffstrategie und die Sektorkopplung, d. h. die Einbeziehung insbesondere der Sektoren Wärme und Verkehr in die Energiewende. Dies kann zusätzlich zu einer deutlichen Erhöhung der marktgetriebenen Preisbestandteile führen. Der Bundesrechnungshof sieht die Gefahr, dass die Energiewende in dieser Form den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet, die finanzielle Tragkraft der letztverbrauchenden Unternehmen und Privathaushalte überfordert und damit letztlich die gesellschaftliche Akzeptanz aufs Spiel setzt. Nach Schätzungen aus dem Jahr 2016 müssen in den Jahren 2000 bis 2025 rund 520 Mrd. Euro (nominal) einschließlich der Netzausbaukosten für die Energiewende im Bereich der Stromerzeugung aufgebracht werden.

zu 4 Ein Gutachten kommt zu folgenden Aussagen zu den Kosten der Energiewende – Untersuchung der Energiewendekosten im Bereich der Stromerzeugung in den Jahren 2000 bis 2015 in Deutschland, 2016, Dice Consult GmbH.

Der Bundesrechnungshof bekräftigt deshalb seine Auffassung, dass es nicht vorrangig Ziel sein kann, die Energiewende „um jeden Preis“ umzusetzen. Er empfiehlt dem BMWi erneut, zu prüfen, wie es eine umfassende Preisreform vorantreiben kann, um den Letztverbrauchern künftig eine absehbare und tragbare finanzielle Belastung zuzumuten. Die Bundesregierung bleibt aufgefordert, das System der Entgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen grund-legend zu reformieren. Ziel der Bundesregierung muss eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität sein, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht. Gleichzeitig kommt es darauf an, die richtigen Anreize zu setzen, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu verringern.

Dies würde dem zentralen Anliegen der Bundesregierung entsprechen, die Ziele des energiepolitischen Dreiecks aus Klima- und Umweltverträglichkeit, Versorgungsicherheit und Bezahlbarkeit miteinander in Einklang zu bringen.

Schöner kann man es nicht sagen. Ich habe die links auf meine Homepage www.prodiesel.org gestellt und das Statement vom Bundesrechnungshof auf meiner Facebook Seite ‚prodiesel‘ gepostet.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Seipler

und dann noch die Arbeitsplätze :

E-Mobilität gefährdet 410.000 Arbeitsplätze  nach Handelsblatt 21.4.2021 :

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/autoindustrie-umstellung-auf-e-mobilitaet-gefaehrdet-410-000-arbeitsplaetze/25405230.html?ticket=ST-2007602-6K2Y1gGNN3wPDtvfmxF5-ap5

Die deutsche Regierung fährt die Automobilindustrie an die Wand

Kommentar von Roland Dreizler:

Und bei den Grünen in ihrem neuen Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 werden ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr zugelassen: Zurück zum Maulesel!

Noch eine Bemerkung zu den Stromkosten mit Preisvorausschau:

Strompreis für den Endverbraucher in 2013 26 ct/KWh

in 2018 28 ct/KWh

in 2020 31 ct/ KWh

in 2025 40 ct/KWh

in 2027 43 ct/KWh

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