E-fuels – Die frohe Botschaft zu Weihnachten!

Die frohe Botschaft zu Weihnachten 2020 24.12.2020

Wasserstoff und E-Fuels statt Batteriespeicher

Bemerkungen zum Interview im Schwarzwälder Boten am 23.12.2020

von Herrn Dr. Dieter Seipler

Herr Fehrenbach von BOSCH hat zu Weihnachten die frohe Botschaft verkündet. Das Elektroauto ist noch nicht marktreif und mit Strom erzeugter Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E Fuels) können wesentlich besser das Klima retten, ohne die Autoindustrie zu ruinieren.

Hier seine Thesen :

Ein ganz wichtiges Thema ist die Wasserstoffwirtschaft. Um technologisch an der Spitze zu sein, müssen wir hier richtig klotzen und in Großprojekte einsteigen. Denn es ist sicher, dass die Welt am Wasserstoff als Energieträger nicht vorbeikommen wird. Die Wasserstoffwirtschaft kann für Europa eine ganz neue wirtschaftliche Basis und damit auch die Grundlage für den Wohlstand von morgen schaffen. Die Politik hat das inzwischen erkannt und beginnt zu fördern.

Das fossile Zeitalter, in dem wir Erdöl, Erdgas und Kohle verbrennen, wird zu Ende gehen. Aber in all den Jahren, in denen wir die erneuerbaren Energien aufgebaut haben, haben wir ein zentrales Problem nicht gelöst: die Speicherung des Stroms. Deshalb werden wir noch auf Jahre hinaus Kraftwerke mit fossilen Energieträgern benötigen, die einspringen, wenn die erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne nicht liefern können. Mit Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energieträgern, lässt sich dieses Problem lösen.

Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Da die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland begrenzt ist, macht es wenig Sinn, hier weitere große Solaranlagen aufzubauen. Warum gehen wir nicht in die Länder, in denen es genügend Sonne gibt, etwa in Nordafrika?

Wir haben in Deutschland zwar einen Anteil von 40 bis 50 Prozent erneuerbarer Energien – aber das gilt nur für den Strom. Bezogen auf den gesamten Brutto-Endenergieverbrauch liegt dieser Anteil bei nur rund 15 Prozent trotz all der Windräder und Solarparks, die wir bereits haben. Damit wird klar dass man energieintensive Branchen wie etwa die Chemieindustrie nie und nimmer allein mit erneuerbarem Strom von der Nutzung fossiler Energieträger befreien kann. Das geht nur mit Wasserstoff. Der Bedarf ist enorm, aber wenn dann genügend davon vorhanden ist, wird es sinnvoll sein, ihn weiterzuverarbeiten und (auch)  im Stra8enverkehr einzusetzen – für das Brennstoffzellenfahrzeug und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe (E Fuels) , die Autos mit Verbrennungsmotoren klimaneutral antreiben können.

Sowohl das Umweltministerium als auch die Umweltverbände sehen in diesen Kraftstoffen nach eigenen Aussagen eine untaugliche Verlängerung der Lebenszeit des Antriebsmodells Verbrennungsmotor. Und auch die EU-Kommission stößt in dieses Horn.  EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans hat sich kategorisch festgelegt: Wir müssen die Automobilindustrie in Richtung Elektrofahrzeuge bewegen.

Damit ist klar, dass all die Bekenntnisse zur Technologieoffenheit nur Sonntagsreden sind. Auch wenn es gut ist, dass die Elektromobilität kommt, sie allein wird nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, schon allein wegen der

grossen Flotte an Bestandsfahrzeugen. Wir brauchen Technologieoffenheit. Eine einseitige Festlegung schadet Unternehmen wie Bosch und der Industrie gewaltig. Sie können ihre Stärke, die besten Technologien zur Erfül1ung der Ziele zu entwickeln, nicht mehr zur Geltung bringen, wenn die Politik von vornherein festlegt, welche Technologie einzusetzen ist, ohne alle Fakten und Argumente zu berücksichtigen.

Den Aufschrei (der Industrie) gibt es durchaus. Zumal jetzt, da erste Entwürfe für die neue EU-Abgasnorm Euro 7 bekannt geworden sind und die EU ihr Klimaziel weiter verschärft. Aus diesen Euro 7-Entwürfen spricht eine Denkweise, die mir (Fehrenbach) extrem große Sorgen bereitet.  Es wird zwar gesagt, es sei nichts beschlossen, aber man sieht sehr deutlich, dass in den Köpfen (der Politiker) ein Paradigmenwechsel stattfindet. Bisher ging es darum, die Luftqualität Schritt für Schritt zu verbessern und die Grenzwerte entsprechend abzusenken. Nun geht es ab sofort darum, jegliche Emission zu verbieten, egal wie die Wirkung auf den Gesundheits-und Klimaschutz wirklich ist und koste es, was es wolle. Diese Vorgaben sind mit dem Verbrennungsmotor nicht zu  erreichen.

Weil der Wasserstoff noch nicht da ist, würde eine solche Regulierung geradezu erzwingen, dass es nur noch in Richtung Elektromobilität geht.

(Er kritisierte auch die Dieselfahrverbote. Diese könnten das Ende dieser Technologie bedeuten, obwohl die Industrie die Fehler der Vergangenheit behoben habe.)

Das ist eine Botschaft für Menschen guten Willens und wachen Verstands und passt wunderbar zu den Zielen der FREIE WÄHLER BW in der Umweltpolitik. Dieses Konzept verbindet progressiven Umweltschutz und den Erhalt der Automobilindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Vernünftiges Handeln geht vor sinnlose Radikalität und ideologischen Aktionismus!

Die frohe Botschaft zu Weihnachten 2020 24.12.2020

Wasserstoff und E-Fuels statt Batteriespeicher

Bemerkungen zum Interview im Schwarzwälder Boten am 23.12.2020

Herr Fehrenbach von BOSCH hat zu Weihnachten die frohe Botschaft verkündet. Das Elektroauto ist noch nicht marktreif und mit Strom erzeugter Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E Fuels) können wesentlich besser das Klima retten, ohne die Autoindustrie zu ruinieren.

Hier seine Thesen :

Ein ganz wichtiges Thema ist die Wasserstoffwirtschaft. Um technologisch an der Spitze zu sein, müssen wir hier richtig klotzen und in Großprojekte einsteigen. Denn es ist sicher, dass die Welt am Wasserstoff als Energieträger nicht vorbeikommen wird. Die Wasserstoffwirtschaft kann für Europa eine ganz neue wirtschaftliche Basis und damit auch die Grundlage für den Wohlstand von morgen schaffen. Die Politik hat das inzwischen erkannt und beginnt zu fördern.

Das fossile Zeitalter, in dem wir Erdöl, Erdgas und Kohle verbrennen, wird zu Ende gehen. Aber in all den Jahren, in denen wir die erneuerbaren Energien aufgebaut haben, haben wir ein zentrales Problem nicht gelöst: die Speicherung des Stroms. Deshalb werden wir noch auf Jahre hinaus Kraftwerke mit fossilen Energieträgern benötigen, die einspringen, wenn die erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne nicht liefern können. Mit Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energieträgern, lässt sich dieses Problem lösen.

Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Da die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland begrenzt ist, macht es wenig Sinn, hier weitere große Solaranlagen aufzubauen. Warum gehen wir nicht in die Länder, in denen es genügend Sonne gibt, etwa in Nordafrika?

Wir haben in Deutschland zwar einen Anteil von 40 bis 50 Prozent erneuerbarer Energien – aber das gilt nur für den Strom. Bezogen auf den gesamten Brutto-Endenergieverbrauch liegt dieser Anteil bei nur rund 15 Prozent trotz all der Windräder und Solarparks, die wir bereits haben. Damit wird klar dass man energieintensive Branchen wie etwa die Chemieindustrie nie und nimmer allein mit erneuerbarem Strom von der Nutzung fossiler Energieträger befreien kann. Das geht nur mit Wasserstoff. Der Bedarf ist enorm, aber wenn dann genügend davon vorhanden ist, wird es sinnvoll sein, ihn weiterzuverarbeiten und (auch)  im Stra8enverkehr einzusetzen – für das Brennstoffzellenfahrzeug und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe (E Fuels) , die Autos mit Verbrennungsmotoren klimaneutral antreiben können.

Sowohl das Umweltministerium als auch die Umweltverbände sehen in diesen Kraftstoffen nach eigenen Aussagen eine untaugliche Verlängerung der Lebenszeit des Antriebsmodells Verbrennungsmotor. Und auch die EU-Kommission stößt in dieses Horn.  EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans hat sich kategorisch festgelegt: Wir müssen die Automobilindustrie in Richtung Elektrofahrzeuge bewegen.

Damit ist klar, dass all die Bekenntnisse zur Technologieoffenheit nur Sonntagsreden sind. Auch wenn es gut ist, dass die Elektromobilität kommt, sie allein wird nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, schon allein wegen der

grossen Flotte an Bestandsfahrzeugen. Wir brauchen Technologieoffenheit. Eine einseitige Festlegung schadet Unternehmen wie Bosch und der Industrie gewaltig. Sie können ihre Stärke, die besten Technologien zur Erfül1ung der Ziele zu entwickeln, nicht mehr zur Geltung bringen, wenn die Politik von vornherein festlegt, welche Technologie einzusetzen ist, ohne alle Fakten und Argumente zu berücksichtigen.

Den Aufschrei (der Industrie) gibt es durchaus. Zumal jetzt, da erste Entwürfe für die neue EU-Abgasnorm Euro 7 bekannt geworden sind und die EU ihr Klimaziel weiter verschärft. Aus diesen Euro 7-Entwürfen spricht eine Denkweise, die mir (Fehrenbach) extrem große Sorgen bereitet.  Es wird zwar gesagt, es sei nichts beschlossen, aber man sieht sehr deutlich, dass in den Köpfen (der Politiker) ein Paradigmenwechsel stattfindet. Bisher ging es darum, die Luftqualität Schritt für Schritt zu verbessern und die Grenzwerte entsprechend abzusenken. Nun geht es ab sofort darum, jegliche Emission zu verbieten, egal wie die Wirkung auf den Gesundheits-und Klimaschutz wirklich ist und koste es, was es wolle. Diese Vorgaben sind mit dem Verbrennungsmotor nicht zu  erreichen.

Weil der Wasserstoff noch nicht da ist, würde eine solche Regulierung geradezu erzwingen, dass es nur noch in Richtung Elektromobilität geht.

(Er kritisierte auch die Dieselfahrverbote. Diese könnten das Ende dieser Technologie bedeuten, obwohl die Industrie die Fehler der Vergangenheit behoben habe.)

Das ist eine Botschaft für Menschen guten Willens und wachen Verstands und passt wunderbar zu den Zielen der FREIE WÄHLER BW in der Umweltpolitik. Dieses Konzept verbindet progressiven Umweltschutz und den Erhalt der Automobilindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Vernünftiges Handeln geht vor sinnlose Radikalität und ideologischen Aktionismus!

Die frohe Botschaft zu Weihnachten 2020 24.12.2020

Wasserstoff und E-Fuels statt Batteriespeicher

Bemerkungen zum Interview im Schwarzwälder Boten am 23.12.2020

Herr Fehrenbach von BOSCH hat zu Weihnachten die frohe Botschaft verkündet. Das Elektroauto ist noch nicht marktreif und mit Strom erzeugter Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E Fuels) können wesentlich besser das Klima retten, ohne die Autoindustrie zu ruinieren.

Hier seine Thesen :

Ein ganz wichtiges Thema ist die Wasserstoffwirtschaft. Um technologisch an der Spitze zu sein, müssen wir hier richtig klotzen und in Großprojekte einsteigen. Denn es ist sicher, dass die Welt am Wasserstoff als Energieträger nicht vorbeikommen wird. Die Wasserstoffwirtschaft kann für Europa eine ganz neue wirtschaftliche Basis und damit auch die Grundlage für den Wohlstand von morgen schaffen. Die Politik hat das inzwischen erkannt und beginnt zu fördern.

Das fossile Zeitalter, in dem wir Erdöl, Erdgas und Kohle verbrennen, wird zu Ende gehen. Aber in all den Jahren, in denen wir die erneuerbaren Energien aufgebaut haben, haben wir ein zentrales Problem nicht gelöst: die Speicherung des Stroms. Deshalb werden wir noch auf Jahre hinaus Kraftwerke mit fossilen Energieträgern benötigen, die einspringen, wenn die erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne nicht liefern können. Mit Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energieträgern, lässt sich dieses Problem lösen.

Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Da die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland begrenzt ist, macht es wenig Sinn, hier weitere große Solaranlagen aufzubauen. Warum gehen wir nicht in die Länder, in denen es genügend Sonne gibt, etwa in Nordafrika?

Wir haben in Deutschland zwar einen Anteil von 40 bis 50 Prozent erneuerbarer Energien – aber das gilt nur für den Strom. Bezogen auf den gesamten Brutto-Endenergieverbrauch liegt dieser Anteil bei nur rund 15 Prozent trotz all der Windräder und Solarparks, die wir bereits haben. Damit wird klar dass man energieintensive Branchen wie etwa die Chemieindustrie nie und nimmer allein mit erneuerbarem Strom von der Nutzung fossiler Energieträger befreien kann. Das geht nur mit Wasserstoff. Der Bedarf ist enorm, aber wenn dann genügend davon vorhanden ist, wird es sinnvoll sein, ihn weiterzuverarbeiten und (auch)  im Stra8enverkehr einzusetzen – für das Brennstoffzellenfahrzeug und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe (E Fuels) , die Autos mit Verbrennungsmotoren klimaneutral antreiben können.

Sowohl das Umweltministerium als auch die Umweltverbände sehen in diesen Kraftstoffen nach eigenen Aussagen eine untaugliche Verlängerung der Lebenszeit des Antriebsmodells Verbrennungsmotor. Und auch die EU-Kommission stößt in dieses Horn.  EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans hat sich kategorisch festgelegt: Wir müssen die Automobilindustrie in Richtung Elektrofahrzeuge bewegen.

Damit ist klar, dass all die Bekenntnisse zur Technologieoffenheit nur Sonntagsreden sind. Auch wenn es gut ist, dass die Elektromobilität kommt, sie allein wird nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, schon allein wegen der

grossen Flotte an Bestandsfahrzeugen. Wir brauchen Technologieoffenheit. Eine einseitige Festlegung schadet Unternehmen wie Bosch und der Industrie gewaltig. Sie können ihre Stärke, die besten Technologien zur Erfül1ung der Ziele zu entwickeln, nicht mehr zur Geltung bringen, wenn die Politik von vornherein festlegt, welche Technologie einzusetzen ist, ohne alle Fakten und Argumente zu berücksichtigen.

Den Aufschrei (der Industrie) gibt es durchaus. Zumal jetzt, da erste Entwürfe für die neue EU-Abgasnorm Euro 7 bekannt geworden sind und die EU ihr Klimaziel weiter verschärft. Aus diesen Euro 7-Entwürfen spricht eine Denkweise, die mir (Fehrenbach) extrem große Sorgen bereitet.  Es wird zwar gesagt, es sei nichts beschlossen, aber man sieht sehr deutlich, dass in den Köpfen (der Politiker) ein Paradigmenwechsel stattfindet. Bisher ging es darum, die Luftqualität Schritt für Schritt zu verbessern und die Grenzwerte entsprechend abzusenken. Nun geht es ab sofort darum, jegliche Emission zu verbieten, egal wie die Wirkung auf den Gesundheits-und Klimaschutz wirklich ist und koste es, was es wolle. Diese Vorgaben sind mit dem Verbrennungsmotor nicht zu  erreichen.

Weil der Wasserstoff noch nicht da ist, würde eine solche Regulierung geradezu erzwingen, dass es nur noch in Richtung Elektromobilität geht.

(Er kritisierte auch die Dieselfahrverbote. Diese könnten das Ende dieser Technologie bedeuten, obwohl die Industrie die Fehler der Vergangenheit behoben habe.)

Das ist eine Botschaft für Menschen guten Willens und wachen Verstands und passt wunderbar zu den Zielen der FREIE WÄHLER BW in der Umweltpolitik. Dieses Konzept verbindet progressiven Umweltschutz und den Erhalt der Automobilindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Vernünftiges Handeln geht vor sinnlose Radikalität und ideologischen Aktionismus!

Die frohe Botschaft zu Weihnachten 2020 24.12.2020

Wasserstoff und E-Fuels statt Batteriespeicher

Bemerkungen zum Interview im Schwarzwälder Boten am 23.12.2020

Herr Fehrenbach von BOSCH hat zu Weihnachten die frohe Botschaft verkündet. Das Elektroauto ist noch nicht marktreif und mit Strom erzeugter Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E Fuels) können wesentlich besser das Klima retten, ohne die Autoindustrie zu ruinieren.

Hier seine Thesen :

Ein ganz wichtiges Thema ist die Wasserstoffwirtschaft. Um technologisch an der Spitze zu sein, müssen wir hier richtig klotzen und in Großprojekte einsteigen. Denn es ist sicher, dass die Welt am Wasserstoff als Energieträger nicht vorbeikommen wird. Die Wasserstoffwirtschaft kann für Europa eine ganz neue wirtschaftliche Basis und damit auch die Grundlage für den Wohlstand von morgen schaffen. Die Politik hat das inzwischen erkannt und beginnt zu fördern.

Das fossile Zeitalter, in dem wir Erdöl, Erdgas und Kohle verbrennen, wird zu Ende gehen. Aber in all den Jahren, in denen wir die erneuerbaren Energien aufgebaut haben, haben wir ein zentrales Problem nicht gelöst: die Speicherung des Stroms. Deshalb werden wir noch auf Jahre hinaus Kraftwerke mit fossilen Energieträgern benötigen, die einspringen, wenn die erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne nicht liefern können. Mit Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energieträgern, lässt sich dieses Problem lösen.

Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Da die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland begrenzt ist, macht es wenig Sinn, hier weitere große Solaranlagen aufzubauen. Warum gehen wir nicht in die Länder, in denen es genügend Sonne gibt, etwa in Nordafrika?

Wir haben in Deutschland zwar einen Anteil von 40 bis 50 Prozent erneuerbarer Energien – aber das gilt nur für den Strom. Bezogen auf den gesamten Brutto-Endenergieverbrauch liegt dieser Anteil bei nur rund 15 Prozent trotz all der Windräder und Solarparks, die wir bereits haben. Damit wird klar dass man energieintensive Branchen wie etwa die Chemieindustrie nie und nimmer allein mit erneuerbarem Strom von der Nutzung fossiler Energieträger befreien kann. Das geht nur mit Wasserstoff. Der Bedarf ist enorm, aber wenn dann genügend davon vorhanden ist, wird es sinnvoll sein, ihn weiterzuverarbeiten und (auch)  im Stra8enverkehr einzusetzen – für das Brennstoffzellenfahrzeug und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe (E Fuels) , die Autos mit Verbrennungsmotoren klimaneutral antreiben können.

Sowohl das Umweltministerium als auch die Umweltverbände sehen in diesen Kraftstoffen nach eigenen Aussagen eine untaugliche Verlängerung der Lebenszeit des Antriebsmodells Verbrennungsmotor. Und auch die EU-Kommission stößt in dieses Horn.  EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans hat sich kategorisch festgelegt: Wir müssen die Automobilindustrie in Richtung Elektrofahrzeuge bewegen.

Damit ist klar, dass all die Bekenntnisse zur Technologieoffenheit nur Sonntagsreden sind. Auch wenn es gut ist, dass die Elektromobilität kommt, sie allein wird nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, schon allein wegen der

grossen Flotte an Bestandsfahrzeugen. Wir brauchen Technologieoffenheit. Eine einseitige Festlegung schadet Unternehmen wie Bosch und der Industrie gewaltig. Sie können ihre Stärke, die besten Technologien zur Erfül1ung der Ziele zu entwickeln, nicht mehr zur Geltung bringen, wenn die Politik von vornherein festlegt, welche Technologie einzusetzen ist, ohne alle Fakten und Argumente zu berücksichtigen.

Den Aufschrei (der Industrie) gibt es durchaus. Zumal jetzt, da erste Entwürfe für die neue EU-Abgasnorm Euro 7 bekannt geworden sind und die EU ihr Klimaziel weiter verschärft. Aus diesen Euro 7-Entwürfen spricht eine Denkweise, die mir (Fehrenbach) extrem große Sorgen bereitet.  Es wird zwar gesagt, es sei nichts beschlossen, aber man sieht sehr deutlich, dass in den Köpfen (der Politiker) ein Paradigmenwechsel stattfindet. Bisher ging es darum, die Luftqualität Schritt für Schritt zu verbessern und die Grenzwerte entsprechend abzusenken. Nun geht es ab sofort darum, jegliche Emission zu verbieten, egal wie die Wirkung auf den Gesundheits-und Klimaschutz wirklich ist und koste es, was es wolle. Diese Vorgaben sind mit dem Verbrennungsmotor nicht zu  erreichen.

Weil der Wasserstoff noch nicht da ist, würde eine solche Regulierung geradezu erzwingen, dass es nur noch in Richtung Elektromobilität geht.

(Er kritisierte auch die Dieselfahrverbote. Diese könnten das Ende dieser Technologie bedeuten, obwohl die Industrie die Fehler der Vergangenheit behoben habe.)

Das ist eine Botschaft für Menschen guten Willens und wachen Verstands und passt wunderbar zu den Zielen der FREIE WÄHLER BW in der Umweltpolitik. Dieses Konzept verbindet progressiven Umweltschutz und den Erhalt der Automobilindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Vernünftiges Handeln geht vor sinnlose Radikalität und ideologischen Aktionismus!

Die frohe Botschaft zu Weihnachten 2020 24.12.2020

Wasserstoff und E-Fuels statt Batteriespeicher

Bemerkungen zum Interview im Schwarzwälder Boten am 23.12.2020

Herr Fehrenbach von BOSCH hat zu Weihnachten die frohe Botschaft verkündet. Das Elektroauto ist noch nicht marktreif und mit Strom erzeugter Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E Fuels) können wesentlich besser das Klima retten, ohne die Autoindustrie zu ruinieren.

Hier seine Thesen :

Ein ganz wichtiges Thema ist die Wasserstoffwirtschaft. Um technologisch an der Spitze zu sein, müssen wir hier richtig klotzen und in Großprojekte einsteigen. Denn es ist sicher, dass die Welt am Wasserstoff als Energieträger nicht vorbeikommen wird. Die Wasserstoffwirtschaft kann für Europa eine ganz neue wirtschaftliche Basis und damit auch die Grundlage für den Wohlstand von morgen schaffen. Die Politik hat das inzwischen erkannt und beginnt zu fördern.

Das fossile Zeitalter, in dem wir Erdöl, Erdgas und Kohle verbrennen, wird zu Ende gehen. Aber in all den Jahren, in denen wir die erneuerbaren Energien aufgebaut haben, haben wir ein zentrales Problem nicht gelöst: die Speicherung des Stroms. Deshalb werden wir noch auf Jahre hinaus Kraftwerke mit fossilen Energieträgern benötigen, die einspringen, wenn die erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne nicht liefern können. Mit Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energieträgern, lässt sich dieses Problem lösen.

Die Herstellung von Wasserstoff ist sehr energieintensiv. Da die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland begrenzt ist, macht es wenig Sinn, hier weitere große Solaranlagen aufzubauen. Warum gehen wir nicht in die Länder, in denen es genügend Sonne gibt, etwa in Nordafrika?

Wir haben in Deutschland zwar einen Anteil von 40 bis 50 Prozent erneuerbarer Energien – aber das gilt nur für den Strom. Bezogen auf den gesamten Brutto-Endenergieverbrauch liegt dieser Anteil bei nur rund 15 Prozent trotz all der Windräder und Solarparks, die wir bereits haben. Damit wird klar dass man energieintensive Branchen wie etwa die Chemieindustrie nie und nimmer allein mit erneuerbarem Strom von der Nutzung fossiler Energieträger befreien kann. Das geht nur mit Wasserstoff. Der Bedarf ist enorm, aber wenn dann genügend davon vorhanden ist, wird es sinnvoll sein, ihn weiterzuverarbeiten und (auch)  im Stra8enverkehr einzusetzen – für das Brennstoffzellenfahrzeug und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe (E Fuels) , die Autos mit Verbrennungsmotoren klimaneutral antreiben können.

Sowohl das Umweltministerium als auch die Umweltverbände sehen in diesen Kraftstoffen nach eigenen Aussagen eine untaugliche Verlängerung der Lebenszeit des Antriebsmodells Verbrennungsmotor. Und auch die EU-Kommission stößt in dieses Horn.  EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans hat sich kategorisch festgelegt: Wir müssen die Automobilindustrie in Richtung Elektrofahrzeuge bewegen.

Damit ist klar, dass all die Bekenntnisse zur Technologieoffenheit nur Sonntagsreden sind. Auch wenn es gut ist, dass die Elektromobilität kommt, sie allein wird nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen, schon allein wegen der

grossen Flotte an Bestandsfahrzeugen. Wir brauchen Technologieoffenheit. Eine einseitige Festlegung schadet Unternehmen wie Bosch und der Industrie gewaltig. Sie können ihre Stärke, die besten Technologien zur Erfül1ung der Ziele zu entwickeln, nicht mehr zur Geltung bringen, wenn die Politik von vornherein festlegt, welche Technologie einzusetzen ist, ohne alle Fakten und Argumente zu berücksichtigen.

Den Aufschrei (der Industrie) gibt es durchaus. Zumal jetzt, da erste Entwürfe für die neue EU-Abgasnorm Euro 7 bekannt geworden sind und die EU ihr Klimaziel weiter verschärft. Aus diesen Euro 7-Entwürfen spricht eine Denkweise, die mir (Fehrenbach) extrem große Sorgen bereitet.  Es wird zwar gesagt, es sei nichts beschlossen, aber man sieht sehr deutlich, dass in den Köpfen (der Politiker) ein Paradigmenwechsel stattfindet. Bisher ging es darum, die Luftqualität Schritt für Schritt zu verbessern und die Grenzwerte entsprechend abzusenken. Nun geht es ab sofort darum, jegliche Emission zu verbieten, egal wie die Wirkung auf den Gesundheits-und Klimaschutz wirklich ist und koste es, was es wolle. Diese Vorgaben sind mit dem Verbrennungsmotor nicht zu  erreichen.

Weil der Wasserstoff noch nicht da ist, würde eine solche Regulierung geradezu erzwingen, dass es nur noch in Richtung Elektromobilität geht.

(Er kritisierte auch die Dieselfahrverbote. Diese könnten das Ende dieser Technologie bedeuten, obwohl die Industrie die Fehler der Vergangenheit behoben habe.)

Das ist eine Botschaft für Menschen guten Willens und wachen Verstands und passt wunderbar zu den Zielen der FREIE WÄHLER BW in der Umweltpolitik. Dieses Konzept verbindet progressiven Umweltschutz und den Erhalt der Automobilindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Vernünftiges Handeln geht vor sinnlose Radikalität und ideologischen Aktionismus!

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