Klimaziele erreicht?

Klimaziele erreicht – Wirtschaft liegt danieder

5.1.2021 – Dr. Seipler

Energieverbrauch in Deutschland: Klimaziele für 2020 wegen Corona erreicht

Im Pandemie-Jahr 2020 konnte Deutschland seine CO2-Emissionen um 80 Millionen Tonnen verringern – und übertrifft damit seine Klimaziele. Als Folge der Corona-Krise hat Deutschland Experten zufolge das Klimaschutz-Ziel für das Jahr 2020 übertroffen. Der CO2-Ausstoß habe im vergangenen Jahr 42,3 Prozent unter dem Wert von 1990 gelegen, ergab eine Analyse der Denkfabrik Agora Energiewende. Als Folge der Pandemie ist der Energieverbrauch im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Dazu kamen den Experten zufolge relativ hohe CO2-Preise in der EU, die vor allem die Stromproduktion aus Kohle verteuern, sowie niedrige Gaspreise und ein milder Winter, in dem nicht so viel geheizt wurde. Den Berechnungen zufolge gingen die Emissionen um über 80 Millionen Tonnen CO2 zurück auf rund 722 Millionen Tonnen. Das eigentlich schon abgeschriebene Ziel für 2020 sah 40 Prozent weniger Emissionen als 1990 vor. ( Schwarzwälder Bote vom 5.1.2021)

Die Wirtschaft ist dagegen stark eingebrochen, nach Herbstprojektion um

-5,5 Prozent Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2020 gegenüber Vorjahr

-10,3 Prozent Rückgang der Exporte 2020 gegenüber Vorjahr

-6,9 Prozent Rückgang der privaten Konsumausgaben 2020 gegenüber Vorjahr 380 Tausend weniger Erwerbstätige 2020 gegenüber Vorjahr, bei über 2,2 Mio Kurzarbeiter

Wenn man die Wirtschaft so drosseln musste, um die Emissionsziele 2020 zu erreichen, was kommt dann für 2030 mit einem Ziel von 55 – 65 % CO2-Reduktion im Vergleich zu 1990 auf uns zu? Und dabei hat sich die Erd-Erwärmung in 2020 Berichten zufolge noch verstärkt.

Ist die Auswirkung des CO2-Ausstosses in Deutschland zum weltweiten Klimawandel vielleicht doch nicht so zwingend wissenschaftlich fundiert?

Stefan Uhlig fasst seine Bewertung der Diskussion des Klimawandels https://www.researchgate.net/publication/345760223_CO2_Globale_Erwarmung_Klimawandel_Un d_was_ware_wenn_alles_viel_komplexer_ist_Naturliche_Klimawandel_-

_Fakten_aus_geologischer_archaologischer_und_astrophysikalischer_Sicht

so zusammen: Das Fatale an der aktuellen dogmatischen Klima- und Feinstaubdiskussion sind die daraus resultierenden Maßnahmen. Da diese nicht die wahren natürlichen Ursachen berücksichtigen, können sie auch nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen, was wiederum Anlass

geben wird, noch weitere kaum zielführende Maßnahmen zu propagieren, ähnlich einer Endlosspirale. Allem Anschein nach wird die aktuelle Corona-Krise von Politikern in Europa und verschiedenen internationalen Interessensverbänden als große Chance gesehen und genutzt, die Emission von CO2 einzuschränken, um das „Weltklima“ zu retten. Dies geschieht in Form von Reiseeinschränkungen, Schrumpfung bzw. Abbau ganzer Industriezweige (z.B. Automobilindustrie, Tourismus, etc.) unter Inkaufnahme der Vernichtung privater und betrieblicher Existenzen. Anstelle sich in einen ideologisch-dogmatischen und kontraproduktiven Klimaschutz-Aktivismus zu ergehen, wäre es bestimmt zielführender, sich Gedanken zu machen, wie die Menschheit den Auswirkungen des stetigen natürlichen Klimawandels effektiv begegnen kann.

Wir Freien Wähler fordern deshalb weniger ideologischer Phantastereien, sondern pragmatisch-realistisch die Klimaziele umzusetzen!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.