Schwäbisch an Schulen?

Vaterlandslose Gesellen oder Schwäbisch an Schulen

Schon Reichskanzler Otto von Bismarck und Kaiser Wilhelm II. und in neuerer Zeit der ehemalige Präsident des deutschen Bundestages Wolfgang Thierse nahmen das Wort „vaterlandslose Gesellen“ in den Mund. Bismarck und Wilhelm II. im Zusammenhang mit den Kommunisten und Thierse meinte Unternehmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagerten.

Wir bezeichnen vaterlandslose Gesellen mit Personen, die die schwäbische, alemannische und fränkische Mundart aus den Schulen in unserem Bundesland abschaffen wollen.

Es soll nur noch Hochdeutsch an unseren Schulen gesprochen werden, wie der Schwarzwälder Bote am 19.8.2020 berichtet.

Obwohl wir doch alles können – außer Hochdeutsch.

Sollen wir unsere Herkunft wirklich selbst verleugnen, wie die „vaterlandslosen Gesellen“ dies wollen?

Wir sind stolz auf unsere Südwestheimat, auf unsere Geschichte, auf unsere Kultur, auf unsere Sprache. Und wir erwarten, daß diese Werte an unseren Kindergärten und Schulen unseren Kindern vermittelt werden.

Auch von Lehrern, auch von „Reingeschmeckten“.

Unsere Dialekte müssen weiter gepflegt werden – und in den Schulen und Kindergärten gesprochen werden.

Und da haben Kultusministerin Eisenmann und Ministerpräsident Kretschmann Recht.

Es gibt Eltern, die bei Schulen anfragen, ob dort Hochdeutsch gesprochen wird.

Und die Schule danach aussuchen.

Unsere Empfehlung: Entweder nach Norden unserer Republik gehen, wo das scharfe S gang und gäbe ist, oder einen Sprachkurs in Schwäbisch bei der VHS buchen.

Es werden mangelnde Berufschancen herangeführt, wenn ein schwäbischer Zungenschlag vorhanden ist, bei allen Hochdeutschversuchen.

Aber dieses Argument ist Unfug angesichts prominenter Beispiele wie der erste Bundespräsident Heuss oder der ehemalige Bundeskanzler Kiesinger.

Also: Wir von den FREIEN WÄHLERN fordern die Dialektpflege an den Schulen.

Zu Schluss noch eine Anekdote zu diesem Thema.

Die Amis haben einen neuen Draht erfunden. Jetzt ist der aber leider so dünn, dass sie nicht in der Lage sind seine Dicke zu messen.

Also schicken sie ihn nach China. Die Chinesen sind ja Experten für kleine Dinge. Nach 3 Wochen kommt das Paket mit dem Draht zurück und auf dem beiliegenden Brief steht, dass es ihnen auch nicht möglich wäre den Draht zu vermessen.

Nicht verzagen, England fragen. Gesagt getan! Aber nach weiteren 3 Wochen kommt der Draht erneut zurück mit dem gleichen Brief im Anhang!

Jetzt haben die Amis einen genialen Einfall: ” DIE SCHWABEN!!”. Dieses Volk ist berühmt dafür, alle Probleme dieser Welt mit Leichtigkeit zu bewältigen.

Also schicken sie den Draht ins Schwobaländle.

Eine halbe Stunde nachdem das Paket angekommen war, ruft ein Schwob in Amerika an und fragt:

” Also, v`rmessa hen mr`n. Was solla mr jetzt no macha? A Loch durchbohra  oder a Gwend druf schneida?”

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